Frischer Wind, die neue Generation tritt an 1996 – 1999


 

 

Nach den Sommerferien 1996 begann das Ehepaar Ralph Gruber und Sabine Gruber-Dürr, beide noch Pfarrer zur Anstellung in Stellenteilung, ihren Dienst in Hessental. Ralph Gruber ist nach kurzer Zeit ?ständig geworden“, und versah die Gemeinde alleine. Mit den Grubers hat ein Generationswechsel im Pfarrhaus stattgefunden, noch rechtzeitig zur Einführung des neuen Gesangbuchs, mit einem zum Teil völlig neuen Liedgut, so dass schon von daher der Generationswechsel als eine gute Lösung erschien.
Neu war, dass Ralph Gruber kurze Predigten hielt, in welchen er, trotz der Kürze, die Aussagen des Textes deutlich zu machen verstand.
Eine Kulturinitiative etablierte sich, verschiedene Veranstaltungen standen im Angebot, das gut angenommen wurde.
Auch eine Gemeindereise nach Rom fand großes Interesse. Schließlich wurde Pfarrer Gruber eine Stelle im Schuldezernat des Oberkirchenrats angeboten, die er nach reiflicher Überlegung, mit Februar beginnend, angenommen hat. Die Familie Gruber wohnt weiterhin in Hessental.

Während der neuerlichen Vakatur setzte sich Pfarrer in Ruhestand Hans Janus aus Tüngental stark für die Hessentaler Gemeinde ein. An zu bewältigenden Problemen fehlte es nicht.
Da war zum einen das alte Wohnhaus Biehler, direkt neben dem Gemeindehaus, das nach langem hin und her, dank der allgemeinen Finanzknappheit, abgerissen werden konnte. Zum anderen galt es, einen passenden Pfarrer für Hessental zu finden. Dies gelang in Johannes Beyerhaus, der gerade seinen Dienst in Kenia beendete. Seine Zusage war an eine 50 %ige zusätzliche Stelle gekuppelt.