Fortsetzung der Bauaufgaben, ein Pfarrhaus wird erstellt 1950 – 1963

Im Jahr 1950 zog Erich Heinlein als Pfarrer in Hessental auf. Wer geglaubt hätte, dass mit der Fertigstellung der Kirche die kirchliche Bautätigkeit in Hessental ihren Abschluss gefunden habe, wäre einem Trugschluss aufgesessen.
Mit der Kirche war auch, wie schon erwähnt, die Pfarrerwohnung in Flammen aufgegangen. Es gab eine Interimswohnung im Schlichtweg, was kein Dauerzustand sein konnte. Das führte zum Beschluss des Kirchengemeinderats im Grauwiesenweg ein Pfarrhaus zu erstellen. Somit war auch bald die dienst von Pfarrer Heinlein durch Bauaufgaben erschwert. Die Familie Heinlein konnte in das neue Pfarrhaus einziehen.

Nun galt es, das von Pfarrer Kiefel begonnene Werk fortzusetzen, nämlich zu versuchen, aus den vom Krieg hinterlassenen Fragmenten wieder Gemeinde zu bauen, wobei ihm sein gut fundiertes theologisches Wissen, seine Gabe das in seine Predigten umzusetzen und sein, den geraden Weg bevorzugendes Wesen, behilflich waren. Mit Heinleins Gesundheit war es nicht zum besten bestellt, so dass er 1963, aus dem Amt heraus, in die Ewigkeit abberufen wurde. Zunächst versahen Nachbarspfarrer während der eingetretenen Vakatur die Dienste in Hessental, bis im September 1963 der Vikar Peter Daniel, aus Breslau gebürtig, die Stelle als Pfarrverweser antrat, was bis März 1964 dauerte, worauf Daniel nach Onolzheim ging, wo er Pfarrer wurde. Sein Leben nahm einen dramatischen Verlauf. Er hat den Dienst als Pfarrer 1967 aufgegeben, Onolzheim verlassen und ist bald darauf verstorben.

Pfarrhaus

Pfarrer Heinlein